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3. Januar 2013 über 09:15

GEZ Reform sorgt für Bauboom

Rundfunkgebührenbeitrag führt zu Bauboom

Pünktlich zum Jahreswechsel stellt die GEZ auf die sog. Haushaltsabgabe um. Hierbei werden Gebühren nicht mehr pro Endgerät fällig, sondern pauschal pro Haushalt.

Volkssport GEZ austricksen

Der deutsche Volkssport, sich um die GEZ Gebühren zu drücken, sorgt nun für ein enormes Auftrags-plus bei Baufirmen. So sind bereits vor Jahreswechsel mehr als 10000 Aufträge in der Baubranche eingegangen, in denen es um Wohnungszusammenlegungen geht. Anscheinen versuchen die Auftraggeber, so gebühren zu sparen, in dem sie aus mehreren Haushalten eben nur einen machen.

Rundfunkgebührenbeitrag der GEZ führt zu Bauboom

Rundfunkgebührenbeitrag der GEZ führt zu Bauboom

Größtes Projekt bisher ist in Berlin Marzahn: Dort hat das mittelständige Unternehmen den Zuschlag bekommen, ein komplettes Hochhaus zusammen zulegen. Aus 531 Wohneinheiten, soll eine einzige entstehen. Die Wohnungsbaugesellschaft MWG ist überzeugt von ihrem vorhaben. Nach einer Berechnung der MWG können die Mieter so jährlich bis zu 114352,80€ an Gebühren einsparen.

Die GEZ regiert bereits auf diese Entwicklung. So werde man zukünftig bei der Überprüfung von Haushalten auch die Anzahl der Kühlschränke erfassen, so ein Sprecher. Schließlich wäre es ziemlich ungewöhnlich, wenn in einem Haushalt z.B. 10 Kühlschränke ständen. Hier will die GEZ dann genauer hinterfragen.

Auch auf diesen Sachverhalt haben sich offenbar Kühlschrank-Hersteller bereits eingestellt. So bietet ein polnischer Haushaltsgeräte-Hersteller ab März einen Großraum-Kühlschrank an, welcher mehrere abschließbare Einzelfächer enthält und bis über 3 Etagen gebaut werden kann.

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