Gesellschaft Gesundheit Politik

11. November 2012 über 10:09

Herdprämie kommt!

Herdprämie setzt neue Impulse

Endlich zeigt unsere Bundesregierung wieder stärke: Trotz breiter Ablehnung in der Bevölkerung kommt nun die Herdprämie. Im hoch tragenden Politiker-Chargon wird sie auch als Elterngeld bezeichnet.

Herdprämie erhielt große Mehrheit

Herdprämie setzt neue Impulse

Herdprämie setzt neue Impulse

Mit einer überragenden Mehrheit der Koalition wurde das neue Gesetz im Bundestag verabschiedet. Leider erlitten 8 Abgeordnete der Regierungsbank plötzlich, gerade zum Zeitpunkt der Abstimmung, einen akuten Krampf in den Armen, so dass es ihnen leider nicht möglich gewesen war, Ihre Hand als Zeichen der Zustimmung zu erheben. Den Betroffenen gehe es aber bereits wieder besser.

Dies wurde von der Opposition fälschlicherweise als eine Ablehnung des Gesetztes gewertet. Aber eben diese konterrevolutionären Oppositionellen bekräftigten bereits kurz danach Ihre Gesinnung, mit der Ankündigung, gegen dieses moderne und fortschrittliche Gesetz klagen zu wollen.

Ab 2013 sollen Mütter Geld erhalten, wenn sie Ihre Kinder nicht in eine Tagesstätte schicken. Dies ist zum einen billiger für die Kommunen, zum anderen auch eine wichtige Präventivmaßnahme gegen zu hohe Bildungsstandards. Vor allem aus dem hochmodernen Bundesland Bayern kommen überwiegend positive Resonanzen. So ist man froh, das nun endlich wieder ein Zeichen für die Familie gesetzt werde. Gerade Frauen würden es schätzen, Kinder zu umsorgen. Außerdem betonte man, das Bayern heute wirtschaftlich nicht so glänzend da stehen würde, wenn Frauen in der Vergangenheit in der Wirtschaft anstatt am Herd tätig gewesen wären. Tradition und Wirtschaft seien eben eng miteinander verzahnt, und bilden eine harmonische Einheit.

Experten sind begeistert: So sei dies die Erste Abwrackprämie für Kitas. Bemerkenswert daran sei, dass im Gegensatz zu der Abwrackprämie für Autos sogar Kosten eingespart werden. Dafür lohne es sich auch, die beliebte Praxisgebühr zu opfern. Obwohl vielen Patienten beim Arztbesuch in Zukunft  ein wichtiges Ritual fehlen würde, sei dies notwendig gewesen. Um die FDP mit ins Boot zu holen, ist man auch das Risiko eingegangen, das die 10€ zukünftig wieder für Alkohol und Tabak ausgegeben werden.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*