Gesellschaft Politik

23. Februar 2013 über 22:12

Dirk Niebel kämpft für die Armen

Gemein: Er will gutes tun und erntet nur harsche Kritik.

Lebensmittel wegwerfen? Nein. Nicht mit Dirk Niebel. Die ganzen hochwertigen Pferdeprodukte sind zu schade für die Mülltonne.  Unser Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung schlägt vor, die aus den Läden genommen Produkte an die Armen zu verteilen.

Dirk Niebel hat Herz am rechten Fleck

Es ist ein Skandal, das Tonnen von Gulasch, Tortellini oder Lasagne einfach so auf dem Müll landen, während 800 Millionen Menschen weltweit hungern müssen. Und das alles nur, weil irgendjemand vergessen hat, aufzuschreiben, das auch Pferd mit reingekommen ist.

Entwicklungsminister Dirk Niebel

Gemein: Er will gutes tun und erntet nur harsche Kritik.

Richtig! Es wäre eine Schande den hungernden Menschen nur verfaulte Kartoffelschalen aus der Biotonne anzubieten. Hochwertiges Pferdefleisch ist gesund und gibt Kraft. Endlich zeigt unsere Entwicklungsminister Herz, und das nicht nur weil Wahlen vor der Tür stehen. Und mal ehrlich, haben Sie schon mal einen Obdachlosen gesehen, der einen angebissenen Burger aus der Fast-Food Restaurant wieder zurück in die Tonne gelegt hat, nur weil eventuell Pferdefleisch drin sein könnte.

Doch scheinbar gönnen seine Widersacher Niebel diesen Akt selbstloser Wohltätigkeit nicht. Zynisch und menschenunwürdig sei er. Und es wäre auch noch nicht geklärt, ob das Pferdefleisch mit Medikament-Rückständen belastet sei. Purer Neid, das sie nicht die Ersten mit diesem ehrenrührigen Vorschlag waren. Und dann noch von einem aus der FDP. Der Partei der Besserverdiener. Die nur wirtschaftliche Interessen verfolgt und nichts für die Unterschicht übrig hat.

Allein der Einwand mit den Medikament-Rückständen zeigt, wie zwiespältig die Kritik an Dirk Niebel ist. Schließlich würden so auch mal die Bedürftigen in den Genuss von moderner Pharmazie kommen. Es gibt Millionen Arme, die noch nie die heilende Wirkung moderner Medikamente erfahren durften.

Diese Missgunst ist allerdings nichts neues. Bereits im Mai 2012 wurde unser Entwicklungsminister attackiert. Damals kaufte er von der Armen Bevölkerung in Afghanistan einen Teppich, um die dortige Wirtschaft anzukurbeln. Daraufhin lastete man dem vielbeschäftigten Minister an, das er versehentlich hierfür keine Einfuhrsteuer anmeldete.

Bildquelle: politik.in2pic.comLizenz

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