Technik Verbraucher

7. Juni 2012 über 18:54

Schufa will Nachbarn fragen

Laut Informationen aus der Schufa Zentrale will man in Zukunft auch stärker auf reale Auskünfte setzen, um die Bonität eines Kunden zu ermitteln.

So könne man z.B. durch Interviews mit Postboden, gezieltes Nachfragen bei den Nachbarn und aufmerksames Zuhören in der Kassenzone von „Tante-Emma-Läden“ wichtige Hinweise sammeln: So erfahre man über vermutliches Vermögen, Lebensstil und Zahlungsmoral der Einzelnen.

Hierzu kommen speziell geschulte Außendienstmitarbeiter zum Einsatz. Diese sogenannten „Vor-Ort Agenten“ werden u.a. auch geschult, Abfalltonnen nach brauchbaren Hinweisen zu durch forschen.

Mit Hilfe der gesammelten Vor-Ort Informationen, die noch am selben Tag in die Datenbank eingegeben werden, ist man zukünftig noch besser in der Lage, Kreditwürdigkeit und Zahlungsmoral einzuschätzen, bzw. neue Datensätze von Personen zu erstellen, die bisher noch nicht gemeldet waren.

Weiterhin wurde bekannt gegeben, das die satellitengestützte Personenobservierung bei ungenauen Datenbankinformationen auf Grund von technischen Problemen bei der Datenbankanbindung zur EADS Kontrollstation voraussichtlich erst im nächsten Jahr starten wird.

Ein Kommentar

  1. Facebook und Schnüffler. Jap, die Schufa ist gerade wirklich dabei sich bei Datenschützern richtig beliebt zu machen.

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