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29. September 2012 über 10:57

Mediziner warnen vor Bio-Fleisch

konventionelle Hühnerfarm

Das Ergebnis der Alkafren-Studie ist eindeutig: Konsumenten von Bio-Fleisch riskieren ihre Gesundheit.

konventionelle Hühnerfarm

konventionelle Hühnerfarm

Konventionelle Fleischproduktion setzt kategorisch Antibiotika bei den Tieren ein, um Krankheiten im Tierbestand vorzubeugen. Die Reste dieser Antibiotika sind in Spuren auch in fertigen Fleischprodukten zu finden, wie zum Beispiel in Hähnchen. Die Testreihen der Studien haben bewiesen, das die regelmäßige Aufnahme von Antibiotika in Fleisch auf Dauer wie eine regelmäßige Einnahme von Breitband-Antibiotika zu werten ist. Positiver Nebeneffekt: Es wird ein kontinuierlicher Schutz vor eine Großzahl gefährlicher Infektionskrankheiten erreicht.

Mediziner raten nun, ausschließlich Fleisch auch konventioneller Massenproduktion zu kaufen. Bei Bio-Produkten würden keine Antibiotika eingesetzt. So können dieser dann auch nicht beim Verzehr an den Menschen weitergegeben werden. Die Folge ist ein erhöhtes Risiko von Infektionen, welche mit Antibiotika behandelt werden können.

Eigner von Hühnerfarmen begrüßten die Studie und kündigten bereits an, den Einsatz von Antibiotika in der Hühnermast zukünftig steigern zu vollen. Man sei ausdrücklich froh, etwas gutes tun zu können. Zugleich forderten sie die Politik auf, die strengen Richtlinien in der Tierproduktion zu lockern.

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Bild: maqi.de / CC BY-SA 3.0

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