Teppichmilben verhindern Attentat

Aufatmen in der britischen Metropole London: Der Tipp eines Informanten aus der radikalen Teppichflieger-Szene brachte die Londoner Polizei auf eine brandheiße Spur:

So konnte in London gestern ein Terrorabwehrkommando bei einer großangelegten Durchsuchungsaktion einen iranischen Teppichhändler verhaften, welches sich mutmaßlich mit einem speziell hierfür gefertigten Teppiches in die Spitze des Londoner Wahrzeichens Big Ben stürzen wollte.

Dank Milben blieb sein Besitzer friedlich.

Zum Glück wurde das Vorhaben vereitelt, als Muhaman Bas Knüpfer, Pilot und Fertiger des orientalischen Fluggerätes, aud dem Weg dorthin an Fahrt verlor und auf einem nahegelegenen Hochhaus notlandete.

Ein erneuter Start scheiterte am fehlen eines geeigneten Staubsaugers, um die Teppichmilben zu entfernen, welche sich im Antriebssystem festgesetzt hatten.

Die britische Polizei begann bereits damit, alle orientalischen Teppichläden vorsorglich zu schließen. Der Londoner Sicherheitsbeauftrage hat bereits beantragt, alle muslimischen Gebetsteppiche verbieten zu lassen, uns schlug vor, diese gegen ungefährlichere Handtücher mit einer max. Größe von 40×40 cm auszutauschen.

Londons Bürgermeister hat zum Dank zu einer Gedenkkundgebung zu Ehren der Teppichmilben aufgerufen. Außerdem schlug er vor, die Milbe als neues Wahrzeichen der Stadt zu erheben.

Röttgens letzter Clou!

Norbert Röttgen, Bundesumweltminister a.D. verblüffte nochmal 1 Tag vor seinem ausscheiden mit Härte und Genialität:

Ausreiseverbot für Abgase?

Auf einer Tagung zur Reduktion der weltweiten Luftverschmutzung forderte er unverblümt:
“…jeglichen Abgase einfach die Ausreise aus den betroffenen Staaten zu verweigern…” und
“…sie sollen dann selber sehen, wie sie mit ihrem Dreck fertig werden…”

Leider kam es nicht mehr dazu, das Röttgen seine Thesen näher erörtern konnte, ob z.B. hierfür auch militärische Mittel vorgesehen sind. Und falls ja, ob auch ausschließlich emissionsarme Geräte hierfür eingesetzt werden sollen. Nach dem plötzlichen und unerwarteten Ausscheiden aus dem Amt sagte er unserem Interviewtermin hierzu leider ab.

Ist diese forsche Vorgehensweise der wirkliche Grund für Röttgens Rücktritt – oder war er wirklich nur in folge seines ruhmreichen Erfolges im NRW Wahlkampf – wo er alle Erwartungen in den Schatten stellte.
Leider schweigen hierzu Röttgen und unsere Teflonkanzler n.i.A. hierzu beharrlich.

Johannes van Bejken ist tod

Gestern Abend verstarb der beliebte Sänger und Songwriter Johannes van Bejken unter einer Brücke im Alter von 58 Jahren. Über die Todesursache ist bisher nichts bekannt. Die Ärzte gehen von einem natürlichen Tod aus.

de Jangobees auf dem Höhepunkt der Karriere

Johannes van Bejken hatte seine Blütezeit in den frühen 80iger Jahren und tourte mit seiner Band “de Jangobees” durch zahlreiche Alten- und Pflegeresidenzen. Dort fand er zahlreiche Fans vor allem bei weiblichen dementen Bewohnern. Mit Hits wie “Mein Kaugummi und du” oder “Ich kleb an Dir” erzielte er erstaunliche Wirkung unter seinem Publikum: Von apathischer Begeisterung bis hin zu aufkommender Übelkeit bei dem Pflegepersonal.

Leider schaffte er es nicht, seine Fangemeinde dauerhaft zu vergrößern. Entweder verstarben sein Fans, oder waren auf Grund der Pflegekosten nicht in der Lage, ausreichend Tonträger zu erwerben.

So blieb van Bejken oft nicht genug um sein Lebensunterhalt zu begleichen. Trotz aller Widrigkeiten spendete er einen großen Teil seiner Einnahmen für Projekte in Seniorenresidenzen, wie z.B. für neue Ausstattungen der Pausenräume des Pflegepersonals. Van Bejken war stehts gern gesehener Gast bei seinen Auftritten.

Seine Werke werden einigen seiner Fans für immer in Erinnerung bleiben.

Bundeswehr: Abzug durch Tunnel

Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan wird sich wohl noch einige Jahre verzögern, so teile das Bundesverteidigungsministerium mit. Grund für die Verzögerung ist die Frage nach der Abzugsrute. Aktuell gibt es kein angrenzendes Land, welches als sicher gilt.

Die Lösung soll nun ein Tunnel bringen. Mehrere Tausend Kilometer, bis zu 500 Meter tief in der Erde. Durch diesen Tunnel sollen Mannschaft und Gerät bis in die Türkei transportiert werden, um dann weiter auf sicheren Landweg nach Deutschland zu gelangen.

Die Türkei stimmt unter den Bedingungen zu, das Deutschland zukünftig sich mehr für einen EU-Beitritt einsetze und nicht weiter nur auf eine Partnerschaft pocht. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits am vergangenen Dienstag in Istanbul ratifiziert.

Auf Kritik der Opposition, das Projekt werde Deutschland in den Ruin führen – und dieses vorhaben sei blanker Irrsinn, reagierte ein Sprecher des Verteidigungsministerium scharf: “Wollen Sie wirklich den Familien unserer Soldaten zu Hause mitteilen, das Sie nicht bereit sind, die Gelder für einen sicheren Heimtransport zu bewilligen?”

Die Bauzeit des Tunnels ist auf 10 Jahre kalkuliert. Man arbeite aber hart daran, die Bauzeit möglichst deutlich zu verkürzen – ohne Rücksicht auf mögliche Mehrkosten. Die Baukosten seien derzeit auf 753 Milliarden veranschlagt, so das Vereinigungsministerium.

Unglaublich: 0900 -Nortuf!

Abzocke im Gemeindeverbund Harimmünde: Ab August ist hier der Notruf nur noch kostenplichtig erreichbar! Für freche 1,99 pro Minute.

Bald Hilfe nur gegen bares?

Die Anwohner sind schockiert. Als die Anzeigenkampagne mit der neuen Notrufnummer 0900-112 vor wenigen Tagen startete, glaubte man erst für einen schlechten Scherz. Aber dem ist nicht so.

Verantwortlich ist der Bürgermeister von Harimmünde. Er steht fest zu seinem Vorhaben:
In Zeiten von knappen Kassen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen.  Allein die Kosten für missbräuchlicher Nutzung des Notrufes schnellen in die Höhe und können nicht mehr aufgefangen werden. Nur mit einer kostenpflichtigen Rufnummer können wir das eindämmen, so Hans-Bernd Friesen.

Kritik hagelt es von allen Seiten: Besonders brisant: Wer kein guthaben auf seinem Handy hat, kann auch keine Hilfe rufen. Hr. Friesen antwortete auf diese Vorwürfe lapidar: Früher gab es auch keine Handys. Und sozial schwache haben die Möglichkeit die Kosten des Anrufes erstattet zu bekommen. Die Antragsformulare können unter der Durchwahl 0900-195555 für nur 2,99 pro Minute geordert werden.